Lieblings-Labels: Leo La Douce

Dass wir eine Schwäche für feine Papeterie haben, ist ja bestimmt kein Geheimnis mehr. Und genau deshalb war von Anfang an klar, dass die wunderschönen Produkte von Leo La Doucemit ins cottage einziehen müssen. Wir mögen daran die zarte Leichtigkeit, die durch die Arbeit mit Aquarellfarben entsteht und die harmonischen Farben, die so wunderbar ins cottage passen.
Noch dazu sind Leonie und Jörn-Ole zwei absolut sympathische Menschen, die wir inzwischen schon auf verschiedenen Messen persönlich treffen durften.
Wir wollten ein bisschen mehr über Ihre Arbeit erfahren und haben den beiden ein paar Fragen gestellt. Hier sind ihre Antworten:

 

1. Wer steckt hinter Leo La Douce? Bitte stellt euch kurz vor.

„Wir haben das Label Leo la Douce 2016 zu zweit gegründet. Kreativer Kopf und damit unser Herzstück ist Leonie – sie ist diejenige, die Ideen entwirft, sich den Kopf zerbricht über neue Kollektionen und auch diejenige, die den Pinsel schwingt. Leonie hat Grafikdesign und Illustration studiert und dabei ist schon früh der Wunsch entstanden, ein eigenes Label zu gründen.
Ungefähr an dem Punkt kam Jörn ins Spiel. Mit großem Interesse an der kreativen Branche und hochmotiviert, nicht für einen Konzern zu arbeiten, kam ihm die Idee, ein eigenes Label zu gründen ganz wundervoll vor. Er kümmert sich um alles, was an administrativen Arbeiten im Büro anfällt.“


2. Könnt ihr den Stil von Leo La Douce kurz beschreiben?

„Unser Stil ist zart, modern und doch zeitlos. Die Zufälligkeit spielt bei uns auch eine nicht unerhebliche Rolle – Durch die Aquarellfarben entwickelt sich das Motiv teilweise auch von selbst, das macht die Illustration noch etwas einzigartiger und verleiht den Bildern unter anderem seine Seele.“


3. Was ist euch wichtig bei der Produktion eurer Papeterie?

„Unser Anspruch ist es, kleine Schätze zu kreieren. Zuerst einmal muss natürlich das Design so sein, wie wir es selbst am besten finden. Druck, Produktion und Design müssen schließlich sehr eng miteinander abgestimmt sein. Die Materialien und auch die Produktionsverfahren müssen zum Design passen und nicht nur hochwertig aussehen, sondern sich auch gut anfühlen. Beispielsweise haben wir festgestellt, dass ein hochwertiges, cremeweißes Papier besonders gut zu unseren Aquarellen passt, bei den Kunstdrucken mit etwas mehr, bei den Karten mit etwas weniger Oberflächenstruktur.
Wichtig ist auch ein Auge fürs Detail. Wir finden beispielsweise, dass rosé-goldene Klammern besonders gut zu rosé-goldenen Cover-Prägungen passen. Das sieht nicht jeder, aber uns ist es wichtig.

Schlussendlich ist uns natürlich auch wichtig, dass auf eine möglichst umweltfreundliche Art und Weise produziert wird. Wir lassen die meisten Produkte von einem regionalen Partner produzieren, die Kunstdrucke drucken wir sogar selbst im Atelier. Zwar verwenden wir kein Recycling-Papier, nutzen aber sofern möglich zertifizierte Papiere.“


4. Wie findet ihr Inspirationen für neue Motive oder Serien?

„Wir lassen uns gerne von der Natur, Farben und Formen und Interiortrends inspirieren.“

5. Was ist euer Leo La Douce Wunschtraum, der bisher immer zu kurz kam oder etwas, dass ihr bislang noch nicht umsetzen konntet?

„Wir haben viele Ideen die wir gerne umsetzen würden. – Das Arbeiten mit Textilien wäre wundervoll. Kissen, Vorhänge, Bettwäsche.

Für unsere Mini-Edition würden wir gerne ein Bilderbuch gestalten. Mal sehen was sich noch ergeben wird.“

Lieben Dank an Leo La Douce für den Einblick! Hier könnt ihr euch die schönen Sachen des Labels direkt anschauen.

Viel Spaß beim Stöbern,

Katrin & Sophie

 

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