Bullet Journal typopoetry lettering

Interview von Farbgold mit Sophie

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Sophie hat der lieben Nicola von Farbgold ein paar Fragen für ihren Newsletter beantwortet und wir dachten, dass euch die Hintergrundinformationen sicher auch interessieren und veröffentlichen das Interview daher auch bei uns:

[Farbgold]: Wer steckt hinter Phiespoetry?

[Sophie]: Dahinter stecke ich, Sophie, und der Instagram Account PhiesPoetry existiert seit September 2015. Ich bin ausgebildete Ergotherapeutin und mache gerade noch ein Psychologiestudium. Ausserdem gebe ich verschiedene Kreativkurse (Travel Journal, Makramee etc.). Mein neustes Projekt ist typopoetry, zusammen mit meiner Kollegin bieten wir Lettering und Bullet Journal Workshops an. Ich war schon immer gerne kreativ und liebe es einfach mit verschiedenen Farben und Materialien zu arbeiten. Besonders haben es mir Papier und Stift angetan.

[Farbgold]: Wie bist du zum „BulletJournaling“gekommen?

[Sophie]: Eigentlich habe ich schon immer Freundschaftsbücher und Kalender geführt. Als dann im Oktober letzten Jahres mein Studium angefangen hat, habe ich mir im Vorfeld schon überlegt, wie ich mich nach 6 Jahren in der Arbeitswelt, mit geregelten Zeiten, neu organisieren und strukturieren kann. Der Hype des Bullet Journals hatte schon länger die Social Media Kanälen erreicht und ich kannte das System von den vielen inspirierenden Bildern. Ich habe mich sofort in meinem Bullet Journal wohl gefühlt, weil es einem sehr viele Freiheiten lässt, ich es ganz individuell auf meine Bedürfnisse anpassen kann und trotzdem einen Überblick über meine Aufgaben habe.
[Farbgold]: Kannst du kurz erklären, was man unter „BulletJournaling“ genau versteht?

[Sophie]: Ein Bullet Journal kann von Alltagsorganizer, über Projektplaner, Tagebuch, bis hin zum Verwahrungsort von Notizen und To Do Listen alles sein. Es ist eben genau das, für was du es benötigst. Ryder Carroll, ein Designer aus NY, hat sich dieses System ausgedacht und es nach „Bullet“ also dem Stichpunkt benannt. Das Ursprungssystem besteht aus endlos Listen (Rapid logging) von Aufgaben, Notizen, Terminen und ToDos, die durch Überschriften (Topics) und
Bezeichnungen (Keycodes) unterteilt und voneinander unterschieden werden. Ein Kalendarium mit Monats-, Wochen-, sowie Tagesübersichten gehören zum festen Bestandteil des Bullet Journals, aber eben auch diese kannst du so gestalten wie du es eben benötigst. Ich empfehle am Anfang, sich viel von Instagram und Pinterest inspirieren zu lassen und einfach auszuprobieren, was genau zu dir passt und was man schlussendlich wirklich benötigt. Ausserdem gibt es sehr viele Bücher z.B. Bullet Journal – Das Praxishandbuch von Diana Meier-Soriat, die einem einen schnellen Einstieg und Überblick über das Thema bieten und ausserdem sehr inspirierend sind.
[Farbgold]: Gibt es gewisse Regeln, die man beim „BulletJournaling“ beachten sollte?

[Sophie]: Ganz einfach- nein. Ryder Carroll empfiehlt zwar ein bestimmtes Organisationssystem, aber selbst dies ist nur eine mögliche Vorlage zum gestalten des eigenen Notizbuches. Ich persönlich verwende gerne verschiedene Materialien wie Washitape, Postkarten, altes Papier, Polaroidbilder und Sticker um mein Journal zu dekorieren und kreativ zu gestalten.
[Farbgold]: Welche Materialien würdest du als Grundausstattung empfehlen, um mit seinem eigenen Bullet Journal loszulegen?

[Sophie]: Ein Notizbuch mit punktkarierten Seiten, Bleistift, Radiergummi und einen guten Schreibstift. Wenn man Wert auf eine schöne Gestaltung legt, noch einen farbigen Filzstift oder Brushpen, um die Überschriften hervor zu heben.

 

 


[Farbgold]: Bullet Journaling auf Reisen, hast du hier Tipps für uns?

[Sophie]: Das Bullet Journal ist als Reisetagebuch sehr gut geeignet. Ich empfehle als Layout einen Tag pro Seite vorher anzulegen (oder auch mehr, je nach dem wie gerne man schreibt). Tickets, Postkarten und Flyer von Reisezielen eignen sich gut, um die Erinnerungen zu unterstreichen und das Bullet Journal zu gestalten. Fotos und Urlaubsfunde können ebenfalls in das Bullet Journal eingepflegt werden, um später als Erinnerung an den tollen Urlaub zu dienen.

Vielen Dank an Nicola für das Interview!

P.S. Für die Layouts wurden einzelne Produkte aus der neuen Kollektion von Farbgold verwendet, diese könnt ihr bei Farbgold  erstehen.

 

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